Phobien:

  • Agoraphobie

Diese Phobie, die oft auch als „Platzangst“ bezeichnet wird, bezieht sich nicht nur auf (öffentliche) Plätze. Vielmehr sind Situationen gemeint, in denen Betroffene das Gefühl haben, bei Gefahr nicht entkommen zu können, ausgeliefert zu sein oder im Notfall nicht schnell genug Hilfe zu bekommen. Exemplarisch für solche Situationen sind: mitten in einer großen Menschenmenge zu stehen, alleine mit Bahn, Bus oder Flugzeug zu reisen oder Aufzug zu fahren. Die Angst tritt hierbei panikartig auf, weshalb Menschen mit Agoraphobie typische Situationen so gut es geht vermeiden und im schlimmsten Fall, das Haus gar nicht mehr verlassen, was die Lebensqualität der Betroffenen natürlich massiv einschränkt.

 

  • Soziale Phobie

Menschen mit dieser Phobie haben Angst vor sozialen Situationen, in denen sie im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Dabei befürchten sie, auf Ablehnung zu stoßen, die Erwartungen nicht zu erfüllen oder sich zu blamieren. Oft gehen mit dieser Angst körperliche Symptome wie Zittern, Erröten, Herzrasen, Übelkeit, Harndrang, Durchfall, Schwindelgefühle, Atemnot u.a. einher. Um all dies zu vermeiden, gehen Betroffene solchen Situationen von vornherein aus dem Weg, wodurch es zu einer sozialen Isolation kommen kann.

 

  • Spezifische (isolierte) Phobien:

Darunter fällt einerseits die Angst vor einer bestimmten Situation wie z.B. Klaustrophobie, Flugangst, Höhenangst, Zahnarztangst etc., andererseits die Angst vor einem bestimmten Tier oder Objekt wie z.B. Spinnen, Insekten, Hunde, Mäuse, spitze Gegenstände, Blut etc.

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